❓Gibt es solidarische Antworten auf ein Gesundheitssystem, das schon heute an seine Grenzen gekommen ist und in kollabierenden Zeiten weiter auseinanderfallen wird?
❗Wir haben von euch viermal eine „Ja gibt es!“-Reaktion auf diese Frage bekommen – mit der Bereitschaft, mit euren jeweiligen solidarischen Ideen, Konzepten, Vorhaben am 3. Juli dabei zu sein, Erfahrungen und Wissen zu teilen, Fragen zu beantworten, in den Austausch zu gehen.
➡️ Das sind die zentralen Themen
Polikliniken sind stadtteilbezogene, solidarische Gesundheitszentren, die etwa auch Menschen ohne Krankenversicherung versorgen. Polikliniken sind real: Es gibt sie vereinzelt, aber organisiert, über ganz Deutschland verstreut; in Hannover bislang noch nicht.
Trans* Menschen stehen schon jetzt vor vielen Hürden, um an lebensrettende Hormontherapie zu kommen, und es wird sicher nicht besser. Communities haben mittlerweile verschiedene DIY Lösungen gefunden.
Das Solinetz Hannover organisiert sich im Stadtteil, will Interessenvertretung stärken, solidarische Strukturen aufbauen und gegenseitige Unterstützung im Alltag etablieren – da, wo staatliche Versorgung immer schlechter funktioniert. Es geht aktuell viel um Gesundheit.
„Radikale Therapie“- RT – ist eine Form von selbstorganisierter Gruppentherapie, die davon ausgeht, dass viele psychische Probleme und Schwierigkeiten durch unterdrückende Verhältnisse entstehen; weil wir lernen, gesellschaftliche Verhältnisse auch in uns selbst aufzunehmen. Aktuell bildet sich eine neue „nomadische“ Gruppe.
Drumherum wird es viel Raum für Austausch und Vernetzung geben.
🥯 Wir freuen uns über einen Beitrag zum vegan/vegetarischen Mitbring-Buffet, und wer mag, bleibt nach dem „offiziellen“ Ende des Forums gegen 19.30 noch zum Ausklang im Hof. 🌳
Alle sind herzlich willkommen! Eine solidarische Haltung und einen respektvollen Umgang miteinander setzen wir voraus. 🌺
Wenn ihr euch mit dem Thema Kollaps noch nicht beschäftigt hat, kommt gern schon um 16.30 Uhr zu einer kurzen Einführung.
